>> HOME <<

ARBEITSPLATZ-SEILBAHN.COM

So zeigen sich Firmen als attraktive und moderne Arbeitgeber

 

Gutes Personal ist sehr schwer zu bekommen. Diesen Stoßseufzer hat jeder schon einmal aus dem Munde eines Mitarbeiters im Bereich Human Resources gehört. Firmen können den Erfolg der Personalsuche jedoch selbst positiv beeinflussen – und zwar mit professionellen und wirkungsvollen Stellenanzeigen. Wir geben Ihnen einige wichtige Tipps für eine erfolgreiche Personalsuche:

 

So viele Informationen wie möglich

Jedes seriöse und gut gemachte Stellenangebot sollte so viele Informationen wie möglich bieten. Meist sind Stellenanzeigen wie folgt strukturiert:

 

Selbstdarstellung des Unternehmens

Sie gibt Auskunft über die Branche, über die Produkt bzw. die Dienstleistungen sowie über Größe, Marktstellung und Standort der Firma.

 

Stellenbeschreibung

Sie nennt Position und Aufgabengebiet sowie den gewünschten Eintrittstermin des Bewerbers.

 

Anforderungskatalog für Bewerber.

Er beinhaltet die geforderte formale Ausbildung, erwünschte Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen sowie Persönlichkeitsanforderungen und grenzt eventuell das Alter der Bewerber ein.

 

Stellenanzeigen sind Imagewerbung

Wortwahl, Layout und Erscheinungsbild einer Anzeige liefern wichtige Hinweise auf das Selbstverständnis des Unternehmens. Die Art, wie der Bewerber angesprochen wird – sachlich orientiert oder betont locker – lassen auf den Umgangston und die Kultur in der Firma schließen. Die Größe der Anzeige zeigt, wie wichtig die Firma sich und die angebotene Stelle nimmt. Ein Weltkonzern wird einen Vorstandsvorsitzenden kaum mit einem einspaltigen Stellenangebot suchen und ein Sachbearbeiter wird normalerweise nicht mit einer zweispaltigen, gerahmten und zehn Zentimeter hohen Ausschreibung umworben.

Quelle:http://www.focus.de/finanzen/karriere/bewerbung/stellensuche/[..]

 

Gesetzliche Anforderungen und Standards

§ 11 AGG regelt ausdrücklich, wie eine Stellenanzeige aussehen muss. Nach dem Gesetzeswortlaut darf ein Arbeitsplatz „nicht unter Verstoß gegen § 7 ausgeschrieben werden“. § 7 AGG verweist wiederum auf § 1 und sagt dazu, dass Beschäftigte nicht wegen eines in § 1 genannten Grundes – etwa Alter, Geschlecht oder Rasse - benachteiligt werden dürften. Die Schleife zu § 1 führt uns wieder auf die Diskriminierungsmerkmale. Aus § 6 AGG wird deutlich, dass zu den Beschäftigten auch Bewerberinnen und Bewerber gehören.

 

Verständlich formuliert heißt das, dass Stellenanzeigen in der Regel neutral abgefasst sein müssen. Es gibt wenige Ausnahmen wie zum Beispiel die Kirchen (z. B. Priester der katholischen Kirche sollten Katholiken sein oder Soldaten in der Bundeswehr müssen Deutsche sein). Wir legen dem Leser nahe, bestimmte Begriffe zukünftig in Stellenanzeigen zu vermeiden bzw. sorgfältig damit umzugehen, um das Risiko von Klagen abgewiesener Bewerber zu senken. Heikle Begriffe und Inhalte sind u. a.:

Höchst und Mindestalter, Berufserfahrung, geschlechtsspezifische Ausschreibung, Lichtbild und Lebenslauf, Muttersprache, Mobil, Rasse

 

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteiligungen auf Grund der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen. Unser Tipp: Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Stellenanzeigen auf das AGG und beachten Sie die insbesondere die Bestimmungen Ihres Landes!

Mehr erfahren >> http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz#Anwendungsbereiche

 

Muss-und-kann-Kriterien

In einer Stellenanzeige können selbstverständlich nicht alle jobrelevanten Kriterien erörtert werden – schließlich gibt es ja noch das persönliche Bewerbungsgespräch. Jedoch sollten die wichtigsten Punkte geklärt sein, um Missverständnissen und Enttäuschungen zu vermeiden.

 

Muss-Voraussetzungen

Schlüsselqualifikationen lassen sich unter anderem an folgenden Formulierungen ablesen:

„Voraussetzung sind sehr gute/perfekte Kenntnisse in ...“

„Als Erfolgsvoraussetzungen bringen Sie mit ...“

„Erforderlich sind mindestens ... Jahre Berufserfahrung“

 

Wer zwingende Voraussetzungen – etwa einen geforderten Berufsabschluss, Fremdsprachenkenntnisse oder Führerschein – nicht erfüllt, fällt von vornherein durch das Raster der Personalchefs und kann sich die Bewerbung in der Regel sparen.

 

Kann-Voraussetzungen

Hinweise auf wünschenswerte, zusätzliche Kenntnisse geben u. a. folgende Formulierungen:

„Idealerweise verfügen Sie über ...“

„Erste Erfahrungen im Bereich ... wären wünschenswert“

„Ausbaufähige Kenntnisse über .. wären von Vorteil“

 

 

 

 

 

 

.